Wenn Paris langsam erwacht,

… ist im knapp 17 Kilometer entfernten Rungis schon Feierabend. Die kulinarische Seele Frankreichs lebt in der Nacht. Denn wenn der Tag anbricht, tickt für die Foodscouts und Lieferanten die Uhr. Die besten Küchen der Welt warten schon sehnlichst auf die besten und vielfältigsten Lebensmittel der Welt. Wir haben uns dieses El Dorado für Foodies mal angeschaut. Fachmännisch geführt von unserem COOK-Kollegen Sven Bleß.

Rungis – Der SUPER-Markt
Rungis – Fisch
Rungis – Aprikosen
Rungis – Der SUPER-Markt
Rungis – Fisch
Rungis – Aprikosen

Maximal 48 Stunden, das ist in Rungis die Einheit in der Frische und Service gemessen werden. So lange dürfen die Waren vom Großmarkt Rungis maximal vom Markt bis zum Kunden brauchen. Acht Paletten Erdbeeren für eine Konferenz in Buenos Aires? Wir sind unterwegs. Der Präsident der USA wünscht sich Kalbshirn für ein Bankett in Austin? Kein Problem. In Kapstadt wird Blu Fin Tuna in Sashimi Qualität benötigt? Wir sehen uns gleich. Auf dieser Art und Weise werden in Rungis jährlich 9 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet.

Ein Ort der Super-Superlative

Rungis ist mehr als „nur“ ein Großmarkt. Rungis ist eine Stadt. Mit 234 Hektar Fläche ist der Markt größer als Monaco aka so groß wie 330 Fußballfelder. Für die mehr als 25.000 Fahrzeuge, die hier Nacht für Nacht rangieren wurde ein Straßennetz von 70 Kilometern gebaut. Rungis zählt 17 Restaurants und Brasserien, die die 30.000 Menschen, die hier jede Nacht umherschwirren, mit Power versorgen. Es gibt eine Bank, einen eigenen Güterbahnhof, ein Polizeirevier und sogar einen Kindergarten. In Supermärkten gibt es für verschiedene Bereiche für die verschiedenen Waren, in Rungis gibt es Hallen, oder besser gesagt, Flugzeughangars für alles was der Magen begehrt.

Willkommen zu den „Hangar“ Games – Für jeden Hunger gibt’s hier nen Hangar

NEUN Flugzeughangars voll mit Obst und Gemüse, Hangars für Käse und Milchprodukte, 48 Händler teilen sich die Hangars für Fisch, ein ganzer Hangar voll mit Rinderhälften und ein Hangar in dem es ausschließlich Innereien gibt. „Das Angebot in Rungis ist so riesig und vielfältig, dass man Tage braucht, um alles zu sehen. Und natürlich um das Beste zu finden.“ erklärt uns Sven, der den Markt in und auswendig kennt und Kunden in der ganzen Welt mit dem besten Neue und exotische Produkte tauchen hier zum allerersten Mal auf und altehrwürdige, fast vergessene Gemüsesorten feiern hier ihr großes Comeback.

Auch in Rungis gibt es einen Dresscode

Beim Militär erkennt man den Rang an der Schulter, in Rungis am Kopf. Wer wichtig ist, trägt einen Hut. Wer einen Borsalino oder einen Stetson trägt, der macht einen bedeutenden Jahresumsatz. 25, 50, 80 Millionen Euro im Jahr sind hier keine Seltenheit. Wer eine Baseballkappe auf dem Kopf hat, der muss anpacken, Paletten stapeln, Fische ausnehmen, Kalbsfüße zerhacken. Und die kleidsame Duschhaube – sie gehört den Besuchern und bedeutet: zum ersten Mal in Rungis – der Touri auf Tour.

Man kennt sich...

Rungis ist zwar riesig, aber trotzdem irgendwie eher Dorf als Stadt. Man kennt sich, man grüßt sich. Wer einem einzigen Großhändler treu ist, bekommt als treuer Kunde auch einen besseren Preis. Dreimal weniger als der Preis, den der Endverbraucher zahlt. Im „Pavillon de la Marée“ entdecken wir auch Fische, die es seltener auf unserer Speisekarte gibt. Unser Kollege Sven Bleß fühlt sich hier wie zu Hause und nutzt die Gelegenheit Direkt um einem Berliner Szenerestaurant die die schönsten Filets zu sichern.

5 Uhr morgens, Feierabend

Und während über Paris die Sonne aufgeht, prosten sich die Männer und Frauen von Rungis mit einem Wein zu. Am Tresen der Brasserie „A la Marée“ stehen sie und genießen Grauburgunder mit ihren Kollegen und Kunden. Und wenn man sie so sieht, kann man sich genau vorstellen wie damals alles angefangen hat. Als der Großmarkt noch „Bauch von Paris“ genannt wurde, aber irgendwie ist er das heute immer noch, nur halt woanders.

Mit nur einem Klick verwandelst Du Deinen Computer in die heiligen Hallen von Rungis.

Sven Bleß Foodscout ohne Chichi transgourmet cook

Food- & Trendscout ohne Chichi

Sven Bleß

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